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Der Berg ruft! Die Esslinger Bergwacht zu Besuch bei der Minifeuerwehr

Schon seit Wochen fieberten die Kinder der Minifeuerwehr dieser besonderen Diensteinheit entgegen. Endlich war es soweit! Um 17:45 Uhr stürmten insgesamt zehn aktive und jugendliche Bergretter der Esslinger Bergwacht mit ihrer Ausrüstung das Feuerwehrgelände.
Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Aufgaben der Bergwacht wurden die Minis in drei Gruppen aufgeteilt. Für jede Gruppe gab es eine Station, die jeweils im Zirkel durchlaufen wurde.
Los ging´s in der Notfunkzentrale bei Sandra. Dort lernten die Kids das Logo der Deutschen Bergwacht kennen und hatten im Anschluss die Aufgabe es in den richtigen Farben zu gestalten.
Dann wurde es spannend. An der zweiten Station öffnete die Bergwacht ihr mitgebrachtes Einsatzfahrzeug. Sofort fielen drei verschiedene Rucksäcke und eine Trage ins Auge. Der Erste-Hilfe-, der Bergrettungs- und der Waldrettungsrucksack beinhalteten unzählige viele Seile in den unterschiedlichsten Größen und Längen, sowie eine Vielzahl an Karabinerhacken, Helme, Klettergurte und eine Rettungswindel, die einer verletzten Person umgelegt werden kann. „Bei Schwerverletzten kommt dann die Vakuumtrage zum Einsatz“, berichtete der Bergretter weiter und suchte sich unter den Minis ein Opfer zu einer live Demonstration aus. Tatsächlich war gleich ein mutiger Statist gefunden, der sich bis zur völligen Unbeweglichkeit vakuumieren lies. „So, im Ernstfall würde jetzt der Rettungshubschrauber einfliegen, die Rettungstrage einhängen und mit der Seilwinde einziehen“, erzählte der Bergretter weiter den gefesselten Kindern und befreite im Anschluss seinen sichtlich erleichterten Probanden.
Schließlich wurde den Kindern noch die Ausrüstung für die Lawinenopfer beschrieben. Schier, Trageschlitten, sowie meterlange Stöcke um im Schnee nach Verschütteten zu suchen gehören zum Winterequipment der Bergrettung.
Doch der absolute Höhepunkt des Abends war die dritte Station. Hier durften die Kinder selbst zum Bergretter werden und sich vom 15 Meter hohen Ebersbacher Feuerwehrturm abseilen. Was für ein Erlebnis! Für diese Aktion wurde zunächst einmal jedem Kind ein passender Klettergurt angelegt und ein Helm verpasst. Dann ging es mit der Bergwacht turmaufwärts. „Puh ganz schön hoch“, schnauften einige der Minis. „Füße fest an die Wand drücken und nicht nach unten schauen!“, waren die letzten Anweisungen der Bergrettung, bevor sie in den Karabinerhacken eingehängt und über die Schwelle gehievt wurden. Dann ging´s los! Schritt für Schritt den riesigen Turm bergab. Ganz schön taff unsere Jungs und Mädels - denn niemand hat gekniffen! Nein im Gegenteil, alle waren so voller Adrenalin, dass jeder noch ein zweites Mal sich von einem noch höheren Punkt des Turmes abseilen wollte. Respekt!
Vielen herzlichen Dank an die Esslinger Bergwacht, die unseren Minis diesen unvergesslichen Dienst ermöglicht hat.

Quelle: 07.07.2016, Ebersbacher Stadtblatt, Sandra Hummel mit Team

 
 
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