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Mittendrin statt nur dabei! - Als Opfer eine Rettung live erleben!

Wortwörtlich genauso wie der Titel des Berichtes lautet, war die letzte Diensteinheit in der Minifeuerwehr angekündigt und in Kooperation mit der aktiven Feuerwehr in der vergangenen Woche durchgeführt worden.
Was für ein atemberaubendes und unvergessliches Erlebnis für unsere Minis – hilflos als Opfer in einem verrauchten und brennendem Haus zu sitzen, verzweifelt auf Hilfe zu warten und schließlich die Erleichterung zu spüren von der freiwilligen Feuerwehr gerettet zu werden!
Selbstverständlich hat das zum Abbruch erklärte Haus in Büchenbronn, in der die Kinder für die aktive Feuerwehr für eine Atemschutzübung Opfer spielen durften nicht gebrannt! Trotzdem haben wir den Spagat versucht, einerseits bei den Kindern keine Ängste hervorzurufen und andererseits so realitätsnah wie möglich den Einsatz für alle Beteiligte zu gestalten.
So wurde die Rettungsübung zu einem voller Erfolg!

Doch jetzt erst einmal von vorne:
Zu Beginn der Übung führten die Ausbilder ihre Minis, erst einmal um Vertrautheit aufzubauen, durch das gesamte Haus. Danach erklärte Minifeuerwehrleiter Sebastian Hildenbrand den Kinder ganz genau was auf sie zukommen wird. Dabei wurden den Minis auch ihre späteren „Retter“ zunächst noch ohne „Verkleidung“ vorgestellt und darauf hingewiesen, dass diese in ihrer Atemschutzausrüstung und ihrer damit verbundenen lauten Atmung nachher nicht mehr wiederzuerkennen sein werden. Nachkommend konnte jeder entscheiden ob er an der Übung auch wirklich teilnehmen wollte.
Dann wurde es spannend! Sebi setzte im Beisein der Minis die Nebelmaschine in Gang. Und ehe es man versah, waren die Kinder in ein Zimmer geflüchtet und machten ganz intuitiv die Türe hinter sich zu. Alarm!!!
Gruppenführer Frank Kümmerle befahl seinen drei Trupps die Atemschutzausrüstung anzulegen und das Haus zu stürmen. So wurden nach und nach alle 14 Minis mit Hilfe einer richtigen Fluchthaube aus dem vernebelten Haus befreit.
„Puh, echt krass - ich habe nichts, aber auch gar nichts in dem Rauch gesehen“ berichteten die geretteten Kinder am Hausausgang ihrer Minifeuerwehrleiterin Sandra Hummel, die die Kinder zusammen mit dem Gruppenführer in Empfang nahm. Auch die wartenden Eltern waren froh ihre Kinder wieder in die Armen schließen zu können und waren voller Begeisterung, dass Ihre Kinder so etwas live miterleben durften.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Saskia Kümmerle für die Organisation der Einsatzkräfte, sowie bei allen aktiven Atemschutzträger, die bei dieser Übung mitgewirkt haben und unsere Minis während der gesamten Rettungsaktion so liebevoll und fürsorglich betreut haben.
Denn eines ist gewiss! Diese Rettungsübung wird den Kindern noch lange im Gedächtnis bleiben.
Ein paar Eindrücke von unserer spannenden Rettungsübung haben wir im Bilde festgehalten und sind ab sofort auf unserer Homepage unter www.ff-ebersbach.de unter dem Menüpunkt „Minifeuerwehr“ und dann „Bilder“ zu finden.

Sandra mit Sebi

Quelle: 23.02.2017, Ebersbacher Stadtblatt, Sandra Hummel

 
 
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