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Suche nach Kind in der Fils

Notruf löst Großeinsatz in Uhingen aus - Die rund 60 Helfer finden nichts.

Große Suchaktion in Uhingen: Der Anruf einer Frau, sie habe einen leblosen Körper in der Fils gesehen, rief gestern rund 60 Einsatzkräfte auf den Plan. Sie fanden nichts. Es liegt auch keine Vermisstenmeldung vor.

UHINGEN - Die Szenerie am Sportplatz des FC Uhingen ist unheimlich: Zahllose Einsatzkräfte laufen mit Funkgeräten umher, überall stehen Feuerwehren, Polizeiautos und Krankenwagen. Auf dem Rasen des Sportplatzes ist ein ADAC-Hubschrauber gelandet, der eine Taucher-Einheit aus Ulm ins Filstal gebracht hat. Der "Bussard", der Helikopter der Polizei, kreist über der Fils zwischen Faurndau und Uhingen, während Taucher aus Schlauch- und Aluminiumbooten ins Wasser steigen und kurze Zeit später auftauchen. Kopfschüttelnd. Immer und immer wieder.

Die Beobachtung einer Frau hat gestern zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungsdiensten geführt. Die Faurndauerin hatte gegen 11.20 Uhr über Notruf mitgeteilt, "dass der leblose Körper eines Kindes in der Fils von der Strömung mitgezogen worden sei", berichtet Polizeisprecher Uli Stöckle. Die groß angelegte, knapp dreistündige Suchaktion wurde gegen 14 Uhr ergebnislos abgebrochen - die rund 60 Helfer haben nichts gefunden. "Was die Frau aus ihrer Wohnung in Faurndau gesehen hat, bleibt ein Rätsel", sagt Stöckle. "Was nun tatsächlich vor ihren Augen im Wasser vorbeigetrieben ist, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden." Bei der Polizei sei auch keine Vermisstenmeldung eingegangen.


Die Anruferin aus Faurndau hatte am späten Vormittag gemeldet, dass sie den leblosen Körper eines acht- bis zwölfjährigen Kindes in der Fils gesehen habe. Die Zeugin habe dies aus ihrer Wohnung im zweiten Stock eines Hauses am Hirschplatz beobachtet. Sofort wurde die Suchaktion gestartet, im Einsatz waren die Feuerwehren aus Uhingen und Göppingen, die schnelle Eingreiftruppe des DRK, die Polizei aus Göppingen, Jebenhausen und Uhingen sowie der Polizeihubschrauber und Taucher der Feuerwehren aus Ulm und Esslingen. Die Aktion konzentrierte sich auf das Wehr zwischen dem Uhinger Sportplatz und der Kläranlage, denn "die Einsatzleitung ging davon aus, dass ein Körper dort ,aufgehalten worden sein müsste", erklärt Stöckle. Mehrere Taucher suchten den hier 1,20 Meter tiefen Fluss ab. "Außerdem haben Fußtrupps die Fils von Faurndau bis zum Ortsausgang Uhingen an beiden Seiten abgelaufen", fügt Erwin Frasch, Uhinger Stadtbrandmeister und Einsatzleiter, hinzu. Die Helfer fanden nichts. Auch die Suche des Polizeihelikopters in westliche Richtung blieb ohne Ergebnis.

Auch wenn die Kosten des Großeinsatzes am Steuerzahler hängen bleiben, "hat die Frau richtig gehandelt, indem sie ihre Beobachtung mitgeteilt hat", betont Uli Stöckle.

Die Suchaktion hat gestern in Uhingen für Aufsehen gesorgt: Nicht nur am Haupteinsatzort beim Sportplatz standen zahlreiche Schaulustige hinter der Absperrung. Da die Einsatzkräfte überall entlang der Fils unterwegs waren und die Aktion in die Mittagszeit fiel, wurden viele Passanten auf den Großeinsatz aufmerksam.

Quelle: 05.11.2009, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), SUSANN SCHÖNFELDER

 
 
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