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Bundesweite Hilfe aus Ebersbach

EBERSBACH - Seit wenigen Tagen steht in Ebersbach das zweite Feuerwehrfahrzeug des Bundes im Landkreis. Es wurde für den Katastrophenschutz bereitgestellt.


Christian Hebers Augen funkeln, als sich das knallrote Feuerwehrauto in Bewegung setzt. Kurz darauf vermeldet er: "Da, jetzt sind wir bei 40 Stundenkilometern schon im zehnten Gang." Der hauptamtliche Gerätewart der Ebersbacher Feuerwehr unternimmt eine kleine Probefahrt mit dem neuen "LF KatS", ein 250-PS-Diesel treibt das 230 000 Euro teure Fahrzeug an, ein Zwölf-Gang-Automatikgetriebe überträgt die Kraft auf das Allrad-Fahrwerk. "Das Auto fährt sich wie ein Pkw", findet Heber und biegt schwungvoll in den Kreisverkehr mit der Pusteblume ein. "Ein angenehmes Fahren."
Als zweite Feuerwehr im Landkreis hat nach Geislingen nun die Ebersbacher Wehr vom Bund ein Auto für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz bekommen. "Das ist ein Glücksfall für Ebersbach, das muss man so sehen", sagt Kommandant Markus Bechtle. "Wir waren auch überrascht, dass wir es bekommen haben. Vier Wochen, nachdem wir es erfahren haben, konnten wir es in Bonn abholen." Im Landratsamt sei entschieden worden, wo das Fahrzeug hinkomme, wichtiges Kriterium sei hierbei die Anzahl der verfügbaren Kräfte gewesen. Und hier ist Ebersbach mit 150 aktiven Wehrleuten - 50 in der Kernstadt und 100 in den Teilorten - gut aufgestellt. "Wir dürfen aber nun kein anderes Fahrzeug einsparen und müssen auch vollständige Mannschaften für alle Autos vorhalten", erläutert Bechtle. Alleine das neue Löschgruppenfahrzeug benötigt eine neunköpfige Besatzung, die doppelt vorhanden sein muss.
Zwar kann das neue "LF KatS" - es ist mit einer eigenen Tragkraftspritze sowie einem 1000-Liter-Tank samt 600 Meter Schlauch ausgestattet - auch für Einsätze rund um Ebersbach genutzt werden. Doch im Ernstfall kann der Bund es für Katastropheneinsätze in der ganzen Republik anfordern - samt Mannschaft aus Ebersbach. "Es dient dann der ganzen Bevölkerung - es gehört ja auch dem Bund", sagt Bechtle.
Zwar haben die Ebersbacher Kameraden ihre neueste Errungenschaft schon genau unter die Lupe genommen. Doch im Einsatz war das Auto noch nicht. "Momentan werden die Schläuche und Geräte gekennzeichnet", meint Bechtle. "Dann werden die Fahrer und Maschinenführer eingewiesen, anschließend kommt es in die Schulung und wird in den Übungs- und Einsatzdienst mit eingebunden."
Bechtle erläutert den Hintergrund, warum überhaupt Fahrzeuge des Bundes in den Kommunen stationiert werden: "2007 hat der Bund sein Bevölkerungs- und Katastrophenschutzkonzept neu aufgestellt, 2009 kamen dann neue Fahrzeugkonzeptionen hinzu." So seien dann etwa im vergangenen Jahr rund 190 derartige Feuerwehrautos ausgeliefert worden, in diesem Jahr werden es weitere 150 sein. Glück für Ebersbach - vor allem auch, dass noch Platz in der Halle des alten Feuerwehrhauses war. Denn ohne Parkplatz auch kein neues Auto.
Info Das neue Feuerwehrauto "LF KatS" wird der Bevölkerung am Sonntag, 25. März, beim verkaufsoffenen Sonntag, dem Ebersbacher Frühling, vorgestellt. Am Feuerwehrhaus kann das Fahrzeug besichtigt werden, um die Bewirtung des Gäste kümmert sich die Jugendfeuerwehr.

Quelle: 24.03.2012, Neue Württembergische Zeitung (NWZ), DIRK HÜLSER

 
 
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